Konzerte

Heaven and Hell am 08.06.2009 in der Messehalle Gießen

Support: Axel Rudi Pell

Ronnie James Dio, Tony Iommi, Geezer Butler, Vinnie Appice

Axel Rudi PellAls die beiden Gründungsmitglieder Tony Iommi und Terry "Geezer" Butler 1980 zusammen mit dem Sänger Ronnie James Dio die Heavy Metal Legende Black Sabbath reformierten begann ein kurzes, aber denkwürdiges Kapitel in Black Sabbaths Band Geschichte. "Heaven and Hell", "Mob Rules" und "Live Evil" - am 08.06.2009 traten sie als Heaven and Hell  in der Messehalle Gießen auf.

Beim Opener Tim "Ripper" Owens  der schon für Judas Priest, Yngwie Malmsteen und Beyond Fear gesungen hat, standen leider noch viele vor den Toren und warteten auf Einlass. Eine recht gute aber kurze Performance.
Den Tour Support bestritt dann Axel Rudi Pell. Er ist als Gitarrist seit Mitte der 80er eine permanente Größe in der deutschen Heavy Scene. Der ganz große Durchbruch hat sich leider nicht ergeben aber ARP hat eine große und treue Fangemeinde. Die ganze Band gab von der ersten Sekunde an Vollgas. Besonders Sänger Johnny Gioeli bewies sich als wahres Energiebündel. Ferdy Doernberg den Keyboarder hielt es auch nicht immer ruhig hinter den Tasten und Mike Terrana quälte die Drums. Die Band wurde sehr gut vom Publikum aufgenommen.

Heaven and HellNach kurzer Umbaupause war es dann soweit, Herzberg Concerts präsentierte wieder einmal ein absolutes Highlight in der mit gut 2500 Fans gefüllten Hessenhalle. Schon der Bühnenaufbau zeigt das hier nicht irgendeine Band auftreten würde. Wie eine Festung überragte das Mega-Drum-Set den Bühnenaufbau, von gespenstisch wirkenden Händen getragene Glaskugeln, beleuchtete Kettenvorhänge vor den Amp-Türmen und eine große Lightshow.  Die Erwartungen des Publikums sind verschieden, manche erwarten die Black D´Sabbath Klassiker, andere würden gerne viele Stücke von Rainbow hören. Enttäuscht wird keiner aber der Iron Man bleibt an diesem Abend draußen, es gibt viel Neues von der aktuellen CD "The Devil You Know". Tony Iommi sieht sogar einen Vorteil darin als Heaven and Hell und nicht als Black Sabbath aufzutreten, so müssen sie nicht jeden Abend "Iron Man" oder "Paranoid" spielen. Andere setzen sich in diesem Alter zur Ruhe, aber diese älteren Herren rocken das Haus. Ronnie James DioRonnie James Dio, der als einer der Besten Heavy Sänger gilt, beweist mit seinen 66 Jahren (Udo Jürgens hatte recht!) das er es immer noch drauf hat und seine Stimme noch immer brillant ist. In der Bühnenbeleuchtung wirkt der hagere Mann im Aussehen irgendwo zwischen Totengräber und Zauberer fast gespenstisch. Tony Iommi sieht immer noch blendend aus und hat Stil. Sein Markenzeichen das Kreuz findet sich auch als Bund-Inlay in seiner SG wieder und sein Gitarrengurt läßt keinen Zweifel an seinem Namen aufkommen. Zusammen mit Geezer Butler bewacht er die Schlagzeugfestung, da Iommi Linkshänder ist, bilden Gitarren- und Basshals sogar eine chirale Symmetrie. Vinnie Appice demonstriert an diesem Abend den anwesenden Amateur Drummern das die über ihm schwebenden Toms nicht nur zur Deko da sind. Ein wirklich tolles Rockkonzert und ein denkwürdiger Abend in der Hessenhalle.


 

Fotos Axel Rudi Pell   |    Fotos Heaven and Hell


Links:

http://www.timripperowens.com/

http://www.axel-rudi-pell.de/

http://www.heavenandhelllive.com/

http://www.myspace.com/heavenandhellmusic

http://de.wikipedia.org/wiki/Heaven_and_Hell_(Band)

www.herzberg-concerts.de/

 

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